Geschichte

Gegründet wurde die Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen vor 125 Jahren am Gesundbrunnen in Hofgeismar unter dem Namen „Hessisches Siechenhaus“.  Drei Motive waren den Gründern maßgebend: Soziale Verantwortung, christliche Nächstenliebe und professionelle Pflege. Der damalige Landrat Ludwig Beckhaus ergriff die Initiative, Pfarrer Dr. Albert Klingender, Leiter einer kirchlichen Ausbildungsstätte am Gesundbrunnen (das heutige Predigerseminar) übernahm die Leitung der neu gegründeten Einrichtung, unterstützt von Marie Behre, Schwester Oberin des Kurhessischen Diakonissenhauses in Kassel, die die ersten „Pflegekräfte“ entsandte.

Im Juni 1893 kamen die ersten „Pfleglinge“ an. Untergebracht waren sie, ebenso wie die Verwaltung, zunächst im so genannten Hofgärtnerhäuschen und im Alten Karlsbad in unmittelbarer Nachbarschaft zum Brunnentempel. Schnell stieg die Anzahl der Pfleglinge und wuchsen die Bedürfnisse der Einrichtung. Neue Gebäude entstanden, die Anzahl der „Pfleglinge“ und der Mitarbeitenden nahm zu. Hinzu kamen im Laufe der Zeit nicht nur Einrichtungen an anderen Standorten, sondern auch ein Krankenhaus und eine Altenpflegeschule in Hofgeismar. Heute betreibt die Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen 22 Alten- und Pflegeheime an 19 Standorten in Nordhessen und Thüringen, ambulante Dienste und Tagespflegen sowie ein Hospiz und beschäftigt rund 2.290 Menschen. Unternehmenssitz ist immer noch der Gesundbrunnen in Hofgeismar.

Hier ist das Unternehmen verwurzelt, denn die Geschichte der Ev. Altenhilfe Gesundbrunnen ist mehr als eine Unternehmensgeschichte. Sie ist die Geschichte von Frauen und Männern, die haupt-, neben und ehrenamtlich ihre Kraft, ihre Ideen, ihren Glauben in diese Arbeit gesteckt haben. Der Gesundbrunnen ist nicht einfach  ein Unternehmen in Hofgeismar. Der Gesundbrunnen ist eine Unternehmung der Hofgeismarer.